TS_20130523_6840

„You are cool!“

In Kyōto sind immer viele Schülergruppen unterwegs. Die Stadt gilt als kulturelles Herz Japans und muss von jedem japanischen Schüler einmal besucht werden. Meist teilen sich die Schulklassen in Kyōto in kleinere Gruppen auf und ein Taxifahrer, der gleichzeitig als Reiseführer fungiert, fährt sie dann von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit.

Der Kitano Tenmangū ist bei Schülern und Studenten einer der beliebtesten Schreine, da hier der Geist des Gelehrten Sugawara no Michizane als Gottheit Tenjin-San verehrt wird und die Bitte um göttlichen Beistand zum Bestehen von Aufnahmeprüfungen an Schulen oder Universitäten daher als besonders erfolgversprechend gilt. Entsprechend sieht man am Kitano Tenmangū meist sehr viele Schüler, die ein ema aufhängen oder sich ein omamori kaufen. Was ich dort heute Morgen erlebt habe, hat mich dann aber doch etwas überwältigt. Am frühen Morgen sind es nämlich keine kleinen Schülergrüppchen, sondern ganze Bussladungen, die den Schrein besuchen. In den zwei Stunden die ich dort war, habe ich vermutlich über 2.000 Schüler gesehen.

mehr
TS_20130516_0224-Bearbeitet

Störende Highlights

Heute geht es um die störende Wirkung von Highlights. Highlights sind natürlich per se nichts Schlechtes. Sie können ein Motiv positiv betonen und hervorheben, da der Blick des Betrachters dazu neigt zunächst zu den hellen Bildbereichen zu springen. Genau dieser Effekt wirkt sich jedoch negativ aus, wenn sich die Highlights in Bildbereichen befinden, die eigentlich nicht betont werden sollen. Falls möglich, sollte man also helle Punkte und kleinere helle Flächen vermeiden, wenn sie den Blick des Betrachters in die falsche Richtung lenken. Das gilt grundsätzlich für die Farbphotographie gleichermaßen wie für die S/W-Photographie. Allerdings mit dem Unterschied, dass die negative Wirkung in S/W Bildern deutlich stärker zum Tragen kommt.

mehr
TS_20130516_0160

Pause

Es gibt eine ganze Reihe von Erlebnissen, über die ich gerne Blogeinträge schreiben würde, aber ich finde einfach nicht die Zeit dafür. Es sind alles Geschichten, für die ich etwas ausholen müsste und die ich nicht einfach mal eben so herunterschreiben will. Aber eine ganze Woche ohne Blogeintrag kommt natürlich auch nicht in Frage. Deshalb zeige ich heute einfach mal ein paar Bilder, die ich vorhin gemacht habe.

Ich hatte das Gefühl heute mal eine Pause zu benötigen und bin nur am Abend kurz für zwei Stunden raus um ein paar Bilder zu machen. Ohne Plan, ohne jeden Druck und just for fun. Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich sich das Photographieren je nach Zielsetzung anfühlen kann. Wenn ich wie heute vollkommen ohne eigene Erwartungshaltung photographiere, wird sofort alles viel spielerischer. Ich fühle mich freier und weniger verkrampft.

mehr
TS_20130502_7437

Vignettieren oder nicht Vignettieren?

Es ist schon wieder Sonntag und damit  Zeit für meinen Sonntagsblog, in dem sich heute alles um die Vignette dreht.

Im Laufe der Zeit kristallisieren sich bei der digitalen Bildbearbeitung Vorlieben für bestimmte Bearbeitungstechniken heraus. Man beginnt einen festen Arbeitsablauf zu entwickeln und greift dabei immer wieder auf die gleichen Werkzeuge zurück. Für mich sehen die ersten Arbeitsschritte bei fast jedem Bild folgendermaßen aus:

1. Belichtungskorrektur

2. Weißabgleich

3. Sättigung erhöhen

4. Kontrast einstellen

mehr
TS_20130417_0967

Visitenkarten von Moo

Was die Service-Versprechen von Unternehmen wirklich wert sind, sieht man leider oft erst dann, wenn etwas mal nicht so läuft wie geplant. Häufig macht man dabei die enttäuschende Erfahrung, dass man nicht als Mensch mit einem konkreten Problem, sondern eben doch nur als eine Zahl in der Kundenstatistik wahrgenommen wird. Um so schöner ist es da, wenn man plötzlich eine positive Überraschung erlebt. Meine Erfahrungen mit der Firma Moo waren so großartig, dass ich mir schon vor Wochen vorgenommen habe, einen Blogeintrag darüber zu schreiben.

mehr
© 2012 gorillaphoto.de